Die Realschule Pegnitz wurde auch im vergangenen Schuljahr wieder als Umweltschule / Nachhaltigkeitsschule in Europa ausgezeichnet – dieses Mal sogar mit der Höchstwertung von drei Sternen.
Diese Auszeichnung erhielt unsere Schule für die Durchführung verschiedener Projekte im Schuljahr 2024/25. Das erste Projekt war dabei die Mülltrennung im Schulgebäude weiter zu optimieren. Es wurde ein “Mülldienst” eingeführt, der jeden Freitag die fünf Müllstationen im Schulgebäude leert und dabei kontrolliert sowie Müll auf dem Schulgelände einsammelt. Ein besonderes Augenmerk galt unseren fünften Klassen, da sie zukünftig auch eine gewisse Vorreiterrolle einnehmen sollen. Seit Jahren findet bei uns in diesem Zusammenhang auch das Plogging der Fünftklässler statt, bei dem sie in ganz Pegnitz unterwegs sind, um Müll einzusammeln. Ergänzend dazu führten die fünften Klassen mit ihren Klassenleitern auch noch eine Exkursion zum Pegnitzer Recyclinghof durch, wo sie einen direkten Einblick in die Mülltrennung erhielten. Um die Mülltrennung noch etwas anschaulicher zu machen, wurde in den neunten Klassen im Fach Kunst ein Wettbewerb durchgeführt, wobei die schönsten und kreativsten Bilder zum Thema “Mülltrennung” prämiert wurden und seitdem unsere Müllstationen verschönern.
Außerdem wurde damit gestartet, gebrauchte Smartphones zu sammeln und ihnen damit ein zweites Leben zu schenken bzw. die enthaltenen Rohstoffe zu recyclen. Die Klasse 8b setzte sich im Rahmen des Geographieunterrichts dann intensiv mit diesem Thema auseinander und gestaltete Plakate für das Schulhaus, auf denen mit Hintergrundinformationen dazu aufgerufen wurde, gebrauchte Handys in der Sammelbox im Sekretariat abzugeben.
Ein weiteres Problem, das sich seit längerem im Schulhaus zeigte, waren die wahllos herumliegenden Pfandflaschen, weshalb die Talentgruppe Werken kurzerhand eine Pfandflaschensammelbox baute, in der nun sämtliche Pfandflaschen gesammelt und dem Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Der Pfanderlös kommt dabei schulischen Projekten zugute. Binnen kürzester Zeit war die Box auch schon gefüllt und ist seitdem im Einsatz. Formularende
Ein Projekt zur biologischen Vielfalt in der Schulumgebung führten die Klasen 5a und 5b durch. Sie legten im Eingangsbereich der Schule zwei Blühstreifen an. Unterstützung bekamen sie dabei vom Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege des Landkreises. Zunächst musste mit Hilfe der Schulgarten AG ein Bereich des bestehenden Rasens bzw. Rindenmulch aus einem ungenutzten Pflanztrog abgetragen werden. Anschließend brachten die Schülerinnen und Schüler Humus auf und säten Samen heimischer Blütenpflanzen aus. Für die trockenen Tage wurde eine Regentonne aufgestellt und ein Gießdienst eingerichtet, der jeweils aus fünf Schülerinnen und Schüler einer Klasse bestand. Diese kümmerten sich täglich selbstständig um die Bewässerung. In den Ferien übernahmen Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit Eltern den Gießdienst. Im Rahmen des Biologie-Unterrichts beschäftigten sich die Fünftklässler dann auch mit typischen heimischen Blühpflanzen und Bestäuber-Insekten und erstellten dazu Steckbriefe, die auf einer Leine bei den Blühstreifen aufgehängt wurden.
Wir sind sehr stolz auf unsere engagierten Schülerinnen und Schüler, die sich für eine nachhaltige Schule einsetzen.
Anja Schneider





